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Skurrile Altlast: Warum die USA «Hühnchen-Steuer» auf Autos erheben

23. April 2017

altUSA - Washington/New York. Der «Hühnerkrieg» ist lange vorbei, doch seine Folgen spürt die Wirtschaft bis heute. Ein Handelsstreit um Billighühnchen, den sich Amerika in den 1960er Jahren mit Frankreich und Deutschland lieferte, hat noch immer starke Auswirkungen auf den US-Markt für Pick-ups und Transporter. Die «Chicken Tax», bei der Importhürden für Hühner mit Strafzöllen auf bestimmte Autos vergolten wurden, gilt als skurrile Fußnote der Wirtschaftsgeschichte. Doch angesichts des handelspolitischen Säbelrasselns von US-Präsident Donald Trump könnte sie dieser Tage kaum aktueller sein.

Rückblick: Ab 1960 erobern billige Hühnchen aus den USA die europäischen Märkte. Bis dahin war das Geflügel dort eine teure Delikatesse, nun lässt die Exportflut aus Amerika die Preise fallen. Landwirte auch in Deutschland fürchten um ihre Existenz. Um die heimische Branche zu schützen, reagieren Frankreich und die Bundesrepublik mit hohen Einfuhrzöllen. Doch die Revanche lässt nicht lange auf sich warten - die USA schlagen zurück, indem sie ihrerseits die Handelsbarrieren für landwirtschaftliche Produkte hochziehen.

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Berüchtigtes Gefängnis auf Rikers Island in New York wird geschlossen

20. April 2017

altUSA / New York - Das für Gewaltausbrüche, mangelhafte Aufsicht und Korruptionsfälle berüchtigte Gefängnis auf Rikers Island in New York wird geschlossen. Bürgermeister Bill de Blasio kündigte die Pläne überraschend am Freitag an und erklärte, der 1932 eröffnete Komplex auf einer Insel zwischen den Stadtteilen Queens und der Bronx solle im Lauf der nächsten zehn Jahre schließen.

Rikers Island sei zu lange «ein Symbol der Ungerechtigkeit in unserer Stadt und ein Schandfleck auf unserem Strafjustizsystem» gewesen, sagte die Sprecherin des New Yorker Stadtrats, Melissa Mark-Viverito.

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United Airlines unter Druck - Passagier-Rauswurf als PR-Alptraum

17. April 2017

altUSA / Illinois - Chicago.Ausnahmezustand wegen eines überbuchten Flugs: Beamte der Flughafenpolizei zerren einen schreienden Passagier gewaltsam aus seinem Sitz, dann wird der Mann - begleitet von entsetzten Reaktionen anderer Fluggäste - an Armen und Beinen aus der Maschine geschleift. «Oh nein! Das ist falsch, seht doch, was ihr ihm angetan habt!», ruft eine aufgebrachte Sitznachbarin. Die Szene, in Handy-Videos eingefangen und im Internet veröffentlicht, setzt die US-Fluggesellschaft United Airlines unter Druck.

Die Lage droht United zu entgleisen. Das Krisenmanagement läuft schlecht an, in sozialen Netzwerken gibt es massive Empörung und Boykottaufrufe, US-Senatoren stellen Fragen und selbst das Weiße Haus meldet sich zu Wort.

Die erste Reaktion von Vorstandschef Oscar Munoz scheint die Empörung sogar noch zu steigern. Der Top-Manager entschuldigt sich zwar, bringt allerdings lediglich sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass «Kunden umplatziert werden mussten» - kein Wort zum groben Vorgehen, bei dem der Passagier am Kopf verletzt wurde. Und es kommt noch dicker: US-Medien zitieren eine interne Mail von Munoz, in der er den Rausschmiss verteidigt habe. Der Passagier habe nicht kooperiert, deshalb sei es nötig gewesen, die Flughafenpolizei zu rufen.

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Rundreise - Inselhüpfen auf Hawaii, Teil I

alt"The Fog City", wie San Francisco auch genannt wird, bietet den passenden Auftakt zu einer Reise um den halben Globus und findet im "Aloha State", dem polynesischen Inselparadies Hawaii, seinen Höhepunkt.

Schenkt man den einschlägigen Magazinen und sich jährlich wiederholenden Umfragen dutzender Reiseportale Glauben, dann trifft man mit der Reisekombination San Francisco & Hawaii mitten ins Schwarze beim Ranking der weltweiten "Must Sees". Schon für sich allein genommen sind die lebenswerte Großstadt an der kalifornischen Westküste und die Vulkaninseln im pazifischen Nirgendwo einen Besuch wert, in der logischen Kombination aufgrund der langen Anreise über Atlantik und Pazifik aber bilden Sie ein (Reise)Traumpaar.

09.10.2016 - Flug nach San Francisco

Wie an jedem Anreisetag hieß es erst einmal, die Gruppe an einem zentralen Ort zu sammeln. Für uns war das bei dieser Reise Frankfurt, denn hier trafen die Mitglieder unserer Reisegruppe am Abfluggate nach San Francisco erstmals (fast) alle aufeinander. Alle hatten dabei mehr oder weniger schon einen Transfer und den ersten kurzen Flug hinter sich, als wir um 10:30 Uhr an Bord des Airbus A380-800 Wien gingen. Tapfer die Müdigkeit bekämpfend, sahen wir dem knapp elfstündigen Flug, genauer gesagt der Landung, mit Spannung entgegen. Der Flug an sich verlief ruhig und ohne Probleme, so dass wir überpünktlich um die Mittagszeit in San Francisco landeten.

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Kalifornien erklärt historische Dürreperiode für beendet

10. April 2017

altUSA / Kalifornien - Sacramento. - Nach Rekord-Regenfällen hat der kalifornische Gouverneur Jerry Brown die historische Fünf-Jahres-Dürre für beendet erklärt. «Der Dürre-Notfall ist vorbei», sagte er am Freitag (Ortszeit). Aber die nächste Dürre könnte schon bald folgen.

Das offizielle Ende der Dürre, die seit fünf Jahren einen Großteil des bevölkerungsreichsten Staates der USA geplagt hatte, bedeutet auch ein Ende der Notfall-Wasserbeschränkungen für einen Großteil der Menschen. Die Trockenheit schädigte die landwirtschaftliche Produktion und schwächte Wildtiere, leerte die Trinkwasserversorgung und kostete schätzungsweise 100 Millionen Bäumen das Leben.

Kalifornien will daher seine Strategien zur Wassererhaltung erneuern. So sei beispielsweise ein effizienter Wasserverbrauch für Häuser und Bauernhöfe entscheidend für die Widerstandsfähigkeit Kaliforniens gegen Dürre und Klimawandel, hielt Brown fest.

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