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Sitzblockade im US-Kongress: Abgeordnete für strengeres Waffenrecht

23. Juni 2016

altUSA / Washington - Seltenes Bild im US-Kongress: Demokratische Abgeordnete haben am Mittwoch mit einer Sitzblockade ihre Forderung nach einem schärferen Waffenrecht untermauert. Der Abgeordnete John Lewis sagte, einige Dutzend seiner Kollegen würden solange auf dem Boden sitzen bleiben, bis im Repräsentantenhaus eine Abstimmung über eine Gesetzesinitiative angesetzt sei. Darin soll nach dem Willen der Demokraten festgelegt werden, dass jemand, der auf einer Terror- oder Flugverbotsliste geführt wird, keine Waffe kaufen darf. «Wie viele Mütter, wie viele Väter werden noch Tränen der Trauer vergießen müssen, bevor wir etwas tun?», sagte Lewis.

Der Ruf nach einer Verschärfung des Waffenrechts ist nach dem Attentat von Orlando, bei dem 49 Menschen erschossen wurden, wieder deutlich lauter geworden. Erst am Montagabend scheiterten mehrere Gesetzentwürfe für eine strengere Regelung im Senat - der anderen Kammer des Kongresses. Den Demokraten gingen die Vorschläge der Republikaner nicht weit genug; die Konservativen kritisierten die Vorhaben der anderen Seite als zu strikt. Die Republikaner haben in beiden Kammern des Kongresses die Mehrheit.

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Rundreise Kanada: Höhepunkte im Osten und Westen, Teil V: …weiter Richtung Westen nach Vancouver Island

altNach einem wieder typisch kanadischem Frühstück, mit Bacon, Rührei, Toast und Obst, fuhren wir über in den Staat British Columbia. Hier haben wir gleich unsere Uren eine weitere Stunde zurückgestellt.

Tag 12: Mount Robson & Wells Grey Park

Wir machten einen Stopp am Mount Robson, dessen Spitze am heutigen Tag leider im Nebel versteckt blieb. Trotz alledem herrschte eine schöne Atmosphäre und so kauften wir uns eben eine Ansichtskarte, bei welcher der Berg vollständig und im Sonnenlicht zu sehen war. Wir machten eine Mittagspause ganz in der Nähe unserer nächsten Lodge und aßen ein leckeres, cremiges Eis bei Darry Queen, oder suchten uns ein schönes Plätzchen in der Sonne auf einer Bank bei Kakao oder Cappuccino.

Im Wells Grey Park besichtigten wir zwei verschiedene Wasserfälle. Der eine war ganz hoch und floss durch einen winzigen Felsspalt ins Tal und der andere breit und mächtig, vergleichbar mit den Niagarafällen im Osten.

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USA-Überquerung erfolgreich: Sonnenflieger landet in New York

16. Juni 2016

altUSA / New York - Nach fünfstündigem Flug durch die Nacht ist der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» erfolgreich am frühen Samstagmorgen in New York gelandet. Zuvor überflog die ausschließlich von Sonnenenergie betriebenen Maschine das Wahrzeichen der Stadt, die Freiheitsstatue. Den Flug und die geglückte Landung um 03.59 Uhr (Ortszeit) am John-F.-Kennedy-Flughafen dokumentierte «Solar Impulse» bildreich über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Die US-Metropole ist ein Zwischenstopp für die Abenteurer und Wissenschaftler Bertrand Piccard und André Borschberg bei ihrer Weltumrundung mit dem Leichtflugzeug. New York ist zudem letzter Stopp auf US-amerikanischem Boden. «Heute ist der Tag, Solar Impulse hat die Überquerung der USA abgeschlossen», jubelte das Team auf Twitter.

Die nächste geplante Etappe ist die Überquerung des Atlantiks nach Europa. Wann es losgeht, sei noch nicht klar, teilte Solar Impulse in seinem Blog mit.

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Orlando am Tag nach der Bluttat: Die Suche nach dem «Warum?»

13. Juni 2016

altUSA / Florida - Orlando. Grelle Scheinwerfer erhellen die nächtliche Kulisse auf der Straße in Orlando. Polizeiwagen versperren den Weg. Die Straßen rund um das «Pulse» sind weiträumig abgesperrt. In dem Club, in dem ein 29-jähriger Mann in der Nacht zuvor das wohl grausamste Blutbad eines Einzeltäters in der Geschichte der USA anrichtete, werden noch immer Spuren gesichert. Fast 24 Stunden nach der Tat ist nicht viel mehr klar als das, was niemand wahrhaben will: 50 Menschen sind tot, 53 weitere verletzt, darunter viele schwer.

Vor dem gelben Absperrband haben sich etliche Journalisten positioniert. Ab und an kommen Schaulustige vorbei. Die Szene wirkt surreal.

Während am Tatort stumm das Blaulicht der zahlreichen Polizeiwagen durch die Nacht zuckt, wird im Rest des Landes längst hitzig und verbissen über die Konsequenzen der Tragödie debattiert. Strengere Waffengesetze fordern die einen, schärfere Sicherheitsvorkehrungen gegen Terrorismus und einen härteren Umgang mit mutmaßlichen Islamisten die anderen. Jeder will die Deutungshoheit gewinnen.

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Obama bilanziert acht Amtsjahre im «Slow Jam» bei Jimmy Fallon

11. Juni 2016

altUSA /US-Präsident Barack Obama hat gemeinsam mit Talkshow-Moderator Jimmy Fallon bei einem «Slow Jam» die Bilanz seiner gesamten Amtszeit in ein Musikstück gepresst. Obama schlägt in einer Art Sprechgesang den Bogen von Klimaschutz, über Homo-Ehe bis hin zum Atomdeal mit dem Iran. Das Publikum johlt vor Vergnügen, Obama verzieht kaum eine Miene.

Als Obama den Wahlkampf der Republikaner ins Visier nimmt, spricht er über deren Kandidaten: «Ich werde keinen Namen nennen.» Im Hintergrund haucht der Bandleader ins Mikrofon. «Es dreht sich alles um Donald Trump.» Und als die Musik im Hintergrund lauter wird, ruft Obama ins Mikrofon: «Die besten Tagen hat Amerika noch vor sich.»

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