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Mindestens fünf Menschen sterben bei Regenstürmen in Kalifornien

21. Februar 2017

altUSA / Kalifornien - Los Angeles. Bei einem der schwersten Regenstürme seit Jahren sind in Südkalifornien mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die sintflutartigen Niederschläge vor allem in der Nacht zum Samstag führten zu zahlreichen Straßensperrungen, verbreiteten Stromausfällen und Schlammlawinen. In einigen Gebieten wurden bis zu 2,5 Zentimeter Regen in einer Stunde gemessen.

Während es im Süden des US-Westküstenstaates am Sonntag wieder trocken war und mit dem Aufräumen begonnen wurde, mussten sich die Menschen im Norden auf heftigen Regen einstellen. Meteorologen sagten dem Sender CNN zufolge für einige Regionen zwischen zehn und 25 Zentimeter Niederschlag bis Montagabend voraus.

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18 Dollar für zwei Tassen: Der wohl teuerste Kaffee der USA

17. Februar 2017

altUSA / New York - Wenn Thomas Perez zwei Tassen Kaffee zum Preis von etwa 15 Dollar kocht, beginnt das ungefähr so: Zuvor im Reagenzglas aufbewahrte Kaffeebohnen rasseln durch eine Mühle. Daneben steigt Dampf durch eine Röhre und erhitzt Wasser in einem Glaszylinder, der in seinem Edelstahlgerüst eher an einen Hochleistungsmotor aus dem Rennsport erinnert als an den Brühautomaten für ein Heißgetränk. «Es ist sehr schön anzusehen», sagt Perez. Die Maschine blubbert.

Mit ihr verbunden ist ein im Tresen eingelassener Tablet-Computer, über den Zehntausende Rezepte zum Brühen von Kaffee und Tee abrufbar sind. Für jede Kaffeebohne und jede Röstart, aber auch jede Teesorte, sind digitale Vorgaben für Temperatur, Brühzeit, Wassermenge und Filtration gespeichert. Perez schiebt einen Filterkolben in die obere Kammer des Zylinders und tippt das Display an. Die Maschine schießt Wasser nach oben - der Kaffee zieht. Bald wird die braune, gekochte Flüssigkeit durch ein Vakuum in die untere Kammer gesaugt. Und schon fließt frischer Kaffee mittels Zapfhahn in eine Porzellantasse.

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Riesiger US-Staudamm droht wegen Erosionsschäden zu brechen

14. Februar 2017

altUSA / Kalifornien - Los Angeles. Rund 160.000 Menschen haben sich in Kalifornien vor dem drohenden Bruch eines riesigen Staudamms in Sicherheit gebracht. Der Not-Abflusskanal des Oroville-Staudamms weise starke Erosionsschäden auf, warnte der nationale Wetterdienst am Sonntag (Ortszeit). Bei einem Bruch müsse mit einer nicht kontrollierbaren Überflutung gerechnet werden. Die Anlage liegt rund 125 Kilometer nördlich von Sacramento.

Um eine Katastrophe zu verhindern, leitete die zuständige Behörde zunächst größere Wassermassen wieder über den Hauptabfluss des Staudamms ab. Der beschädigte Kanal war erst in der vergangenen Woche zum Einsatz gekommen, zum ersten Mal in der Geschichte des 48 Jahre alten Staudamms. Er sollte eigentlich den Hauptabfluss entlasten, der ebenfalls Schäden aufwies. Der 235 Meter hohe und rund 2.300 Meter lange Damm staut den Oroville-See auf und dient der Stromgewinnung.

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Eine Reise durch den Nordwesten Kanadas und Alaska - Teil IV

altWir verließen Haines mit einem weinenden Auge und machten uns auf den Weg nach Haines Junction. Nachdem wir im Südosten Alaskas bei den Wanderungen an unsere Grenzen gestoßen waren und uns die Naturgewalt tief beeindruckte, waren wir sehr gespannt darauf, den Kluane National Park zu erkunden.

Wanderungen im Kluane National Park

Der Haines Highway führte uns zunächst am Chilkat River entlang, und an den Haltebuchten bieten sich tolle Möglichkeiten, um Adler zu beobachten und Gletscher zu erspähen. Als wir die Grenze zum Yukon passiert hatten, führte uns der Highway über den Haines Summit durch vier Jahreszeiten. Während auf dem Summit auf einer Höhe von rund 1100 Metern noch Schnee lag, fuhren wir danach durch starken Regen, abgewechselt vom blauen Himmel mit strahlendem Sonnenschein. Ein Vorgeschmack auf das wechselhafte Wetter, das uns im Kluane National Park erwarten würde. Haines Junction empfing uns mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Auch dieser Ort ist überschaubar, bietet aber alles, was das Camperherz begehrt: Tankstellen, einen kleinen Supermarkt, in dem wir sogar reichlich viel frisches Obst und Gemüse fanden, schöne Campgrounds (wir empfehlen den State Campground am Pine Lake!), einen Liquor Store, ein Café und ein recht neues, fast schon überdimensioniertes Visitor Centre. Wir holten uns dort eine Übersichtskarte zu den Trails im Nationalpark und sprachen mit einer Rangerin über die möglichen Tageswanderungen. Zu unserer großen Freude lernten wir am Abend auf dem Campground ein Paar aus der Schweiz kennen, das wir für eine Wanderung am nächsten Tag begeistern konnten.

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Dem Nordosten der USA droht Wintersturm - Schulen geschlossen

10. Februar 2017

altUSA / Washington - Nach kurzem Frühlings Erwachen erwartet der Nordosten der USA eine Rückkehr des Winters mit voller Wucht. Temperaturen um die 20 Grad Celsius hatten die Menschen in Washington und Umgebung noch am Mittwoch in kurzärmeliger Kleidung aus ihren Häusern gelockt. Am Donnerstagmorgen (Ortszeit) sollte nun ein gewaltiger Wintersturm die nördliche Ostküste hinauf bis nach Kanada erfassen.

Seit Mittwoch wurden laut der Tracking-Seite «FlightAware» mehr als 2700 Flüge von und zu Flughäfen in den USA vorsorglich gestrichen. Kinder freuten sich derweil auf schneefrei am Donnerstag in den Städten Boston und in New York und deren Umgebung, wo angesichts des angekündigten Wintersturms und Neuschnee von bis zu 30 Zentimetern die Schulen geschlossen wurden, wie die «New York Times» und der Lokalsender WCVB berichteten.

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