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Dutzende Häuser durch Waldbrände in Kalifornien zerstört

27. Juli 2016

altUSA / Kalifornien - Los Angeles. Im dürregeplagten Kalifornien kämpften Tausende Feuerwehrleute gleich an mehreren Stellen gegen Waldbrände an. Die seit Tagen tobenden Flammen haben ganze Landstriche verkohlt, Dutzende Häuser zerstört und Tausende Menschen in die Flucht geschlagen.

Das «Sand Fire» im hügeligen Hinterland um Santa Clarita, nördlich von Los Angeles, hat eine Fläche von mehr als 13.000 Hektar Land erfasst. Nach Angaben der Behörden vom Montag brannten in dem Gebiet mindestens 18 Häuser ab.

Im malerischen Big Sur, an der Pazifikküste zwischen Los Angeles und San Francisco, fegten die Flammen über ein kleineres Waldgebiet hinweg und legten 20 Gebäude in Schutt und Asche. 1650 Häuser seien in der Region noch bedroht, teilte die Einsatzzentrale mit.

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Reisebericht Neufundland - Teil II: Cape Breton Highlands & Argentina

altDicker Nebel begrüßt uns am nächsten Morgen, sodass wir uns den Ausblick auf das Meer vorstellen müssen. Zum Frühstück kehren wir bei Tim Hortons ein. Das Schnellrestaurant gehört quasi zum kanadischen Kulturgut und wird in Abwesenheit von Starbucks & Co. in dieser Region noch einige Male Anlaufpunkt für uns sein. Ein Bagel mit Cream Cheese und ein starker Kaffee machen uns fit für den Tag.

Tag 3:

Heute wollen wir im Cape Breton Highlands National Park wandern – der Skyline Trail steht auf dem Programm. Am Anfang des Weges wird der Nebel dann noch etwas dichter, und wir entscheiden uns schweren Herzens, die Wanderung lieber nicht zu machen. Am Eingang des Parks kaufen wir übrigens einen National Park Pass, mit dem wir freien Zugang zu allen kanadischen Nationalparks sowie zu sämtlichen National Historic Sites haben. Man sollte vorab ausrechnen, ob sich das lohnt. Da wir in Neufundland noch zwei Nationalparks und einige Historic Sites besuchen wollen, ist der Pass für uns auf jeden Fall eine sinnvolle Investition; er kostet 68 Dollar pro Person und ist ein Jahr gültig.

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Von der Farce zum Faktum: Donald Trump ist nominiert

20. Juli 2016

altUSA / Cleveland - Es ist 19.12 Uhr Ortszeit, als Donald Trump Jr. stolz und würdevoll die Stimmen New Yorks verkündet. Es sind die letzten, die seinem Vater rechnerisch fehlen. Eine dichte Traube umlagert die Delegierten aus Trumps Heimatstaat, seine Familie in der ersten Reihe, die Rücken ganz durchgedrückt und glänzend vor Stolz. Ohrenbetäubender Jubel setzt ein, dazu Frank Sinatras «New York, New York», der riesige Videowürfel blendet ein orange leuchtendes Feuerwerk ein und ein gewaltiges «Über die Hürde!». Die Geschwister Trump liegen sich in den Armen.

Hier wurde gerade Geschichte geschrieben. Kurz wallen am Abend nochmals Gerüchte über eine Anti-Trump-Revolte durch die Halle. Sie bleibt aus. Aus europäischer Sicht ist es ein bisschen wie bei der Punktevergabe beim Eurovision Song Contest, Staat für Staat tritt gewichtig auf, verkündet lautstark die Zahl seiner Delegierten.

Ein Rückblick: Als einer von 17 Kandidaten reckt Trump im Juni 2015 sein Kinn in den aufziehenden Vorwahlkampf, er kandidiert. Sein erster Auftritt wird den Ton setzen für volle 13 Monate: Mexikaner seien Vergewaltiger, Einwanderung von Übel, Amerika sei bedroht, klein gemacht, dem Abgrund nahe. Er erntet Kopfschütteln, bestenfalls Belustigung, das werde sich schon wieder geben.

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König der Hotdogs: Restaurant «Nathan's» feiert 100. Geburtstag

17. Juli 2016

altUSA / New York - Für Marta Cedeño gehören die Würstchen längst zum Pflichtprogramm: «Wenn Du nicht bei Nathan's gegessen hast, bist Du nicht in Coney Island gewesen.» In der Hand hält die 54-Jährige einen Pappteller mit zwei Hotdogs. Auf das knackig gebratene, zwischen zwei Brötchenhälften geklemmte Fleisch hat sie Sauerkraut gelegt und Senf geschmiert. Cedeño beißt ab, im Stehen, und ist zufrieden. Den berühmten Laden am Stadtrand von New York besucht sie, seit sie etwa fünf Jahre alt ist.

Kaum ein Gericht ist so sehr Sinnbild amerikanischer Fastfood-Kultur wie der Hotdog, und kaum ein Restaurant hat diesen simplen Snack von Straßenstand so berühmt gemacht wie das Restaurant in Coney Island. Über Jahrzehnte galt «Nathan's», wo am wenige Gehminuten entfernten Atlantik Möwen über die Strandpromenade segeln, als Institution. Der von einem polnisch-jüdischen Einwanderer gegründete Laden feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag.

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Reisebericht Neufundland - Teil I: Warum eigentlich Neufundland?

altFür meinen Mann und mich, Anngret, Produktmanagerin aus dem Hamburger Büro, haben Neufundland und Labrador aufgrund ihrer Lage am Meer einen ganz besonderen Reiz. Da ich bereits viele kanadische Regionen kenne, aber noch nie in Atlantik-Kanada war, stand diese Gegend im Osten des Landes schon lange auf meiner Liste.

Die Region Neufundland und Labrador ist ein Ziel für Outdoor-Begeisterte, für Natur-Fans, für Menschen, die Leuchttürme lieben und auch für diejenigen, die zum Beispiel schon mal in Nova Scotia waren und gern ein neues Gebiet an der kanadischen Ostküste kennenlernen möchten.

Neufundland bereisen

Die beste Reisezeit ist im Juli und August, da man in diesen Monaten die – für die Region – günstigsten Wetterbedingungen hat. Im Gepäck sollte bequeme, auch für Outdoor-Aktivitäten geeignete Kleidung nicht fehlen. Es sind ferner Wanderschuhe oder stabile Turnschuhe empfehlenswert, eine warme Fleecejacke sollte ebenso eingepackt werden wie eine Regenjacke, kurze Kleidung und natürlich Badesachen, da es in einigen Unterkünften Whirlpools, Sauna und Ähnliches gibt. Selbst im Sommer war ich gerade auf dem Wasser froh über meine wärmende Mütze, und auch Handschuhe sind nicht ganz verkehrt im Gepäck. Wir hatten außerdem ein Fernglas dabei, das sich als unentbehrlich herausgestellt hat, und natürlich unsere umfangreiche Fotoausrüstung. Internetanschluss gibt es in fast jeder Unterkunft (oft kostenlos und immer WLAN), man kann also auch ohne Probleme einen Laptop mitnehmen und unterwegs Urlaubsgrüße per E-Mail verschicken.

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