USA nehmen Öllieferungen aus Venezuela wieder auf


 
 
 

Trotz Sanktionen haben die USA in der vergangenen Woche täglich 139.000 Barrel Öl aus Venezuela gekauft, wie aus dem wöchentlichen Bericht der staatlichen Energy Information Administration (EIA) hervorgeht.

Im Berichtszeitraum, der am 6. April endete, gingen die Importe im Jahresausdruck von 631.000 Barrel pro Tag um viereinhalb Prozent zurück.

Vom 11. bis 29. März wurde der Statistik zufolge kein Öl aus Venezuela in die USA geliefert. In der Vorwoche waren es hingegen 112.000 Barrel pro Tag.

Am 28. Januar hatte Washington als Reaktion auf die Machtkrise in Venezuela Sanktionen gegen den dortigen staatlichen Ölkonzern PDVSA angekündigt. Die US-Regierung hatte die Konten des Unternehmens im Wert von sieben Milliarden Dollar gesperrt, um so den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro in die Knie zu zwingen und zugleich den selbsternannten Präsidenten Guaidó zu unterstützen.

Ende März hatten Medien berichtet, dass die USA eine Reihe von Öl-Tradern überredet hätten, den Handel mit Öl aus Venezuela abzubauen oder gar einzustellen.