USA dementieren Annäherung an China

Die USA wollen Sonderzölle auf einige Produkte verschieben

 
 
 

Nach der überraschenden Verschiebung von Sonderzöllen auf einige chinesische Waren gab es Hoffnung auf eine Entspannung im Handelskrieg mit den USA. Washington bleibt jedoch hart.

Laut Handelsminister Wilbur Ross haben die USA im Zollstreit mit China über die Verschiebung von Schutzzöllen hinaus keine weiteren Zugeständnisse gemacht. Mit der Führung in Peking seien zwar weitere Telefonate geplant, sagte Ross dem Sender CNBC. Persönliche Gespräche seien aber derzeit nicht vorgesehen.

In den Handelsstreit der USA mit China war am Dienstag überraschend Bewegung gekommen. Die Einführung von Sonderzöllen in Höhe von zehn Prozent auf chinesische Güter wie Laptops und Mobiltelefone soll verschoben werden. Die Zölle sollten eigentlich ab nächstem Monat greifen.

US-Präsident Donald Trump hatte Anfang August angekündigt, auf Importe aus China im Volumen von 300 Milliarden Dollar einen zehnprozentigen Sonderzoll zu erheben. Er stört sich am riesigen Defizit seines Landes im Handel mit der Volksrepublik und wirft der Regierung in Peking vor, sich nicht an gemachte Versprechen zu halten.