24 Tote bei Massaker in Mexiko

Symbolbild

 
 
 

Mexiko – In einem Zentrum für Drogentherapie in Mexiko sind Berichten zufolge 24 Menschen erschossen worden. Weitere sieben Menschen wurden am Mittwoch (Ortszeit) in der zentralmexikanischen Stadt Irapuato verletzt, wie lokale Medien übereinstimmend berichten.

Sie berufen sich auf den örtlichen Polizeichef Pedro Cortés Zavala. Bei den Tätern soll es sich demnach um schwer bewaffnete Männer gehandelt haben. Weitere Informationen gab es zunächst nicht.

Die Gegend um Irapuato im Bundesstaat Guanajuato ist eine der gefährlichsten Mexikos. Dort ist unter anderem das Kartell Santa Rosa de Lima aktiv.

Im vergangenen Jahr wurden in Mexiko fast 100 Mordopfer pro Tag registriert. Zudem gelten mehr als 60’000 Menschen als verschwunden. Die Gewalt geht zu einem grossen Teil auf das Konto von Kartellen und Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressung verwickelt sind.

Oft haben die Gangster Verbindungen zu örtlichen Sicherheitskräften. Die meisten Verbrechen in dem nordamerikanischen Land werden nie aufgeklärt, geschweige denn geahndet.